Grundöfen

Flackerndes Feuer für einen ruhigen Winterabend.

Grundöfen kommen aus Bergregionen.
Allgäu, Österreich, Schweiz, da wo der Winter und die kalte Jahreszeit oft über ein Halbes Jahr geht und der Ofen das „Leben“ im Haus erhält. Er ist die Zentrale im Haus, um ihn gesellt sich die Familie, weil er die Heizung des kompletten Hauses ist.

Er wird auch als Speicher- oder Strahlungsofen bezeichnet, weil er im Gegensatz zum Konvektionsofen nicht die Raumluft erwärmt (Konvektion), sondern er strahlt die Wärme ab wie die Sonne. Er hat keine Luftgitter, ist komplett „zugemauert“ mit Schamottesteinen und verputzt.

Durch lange, gemauerte Schamottezüge fließt der warme Rauch in den Schornstein, nachdem er fast die komplette Wärme an den Ofen und somit an den Raum abgegeben hat.
Beim Einbrennen wird er wie ein Akku von innen heraus aufgeladen und strahlt dann die ganze Wärme in den Raum, kann sie viel länger in sich halten und konstanter, langsamer abgeben. Der Heizrythmus läuft länger ab und der Mensch kann die Wärme viel besser aufnehmen.

Der Körper nimmt die Wärme behaglicher auf, das Herz wird ruhiger, schlägt langsamer, und so wird das Herz geschont und man wird älter.

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